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OREN LAVIEOREN LAVIE

 
 
Eine weite Landschaft eingeschlossen in einem kleinen Zimmer...

"Life is not always deep, mostly it's just random. But it's different in art. In art you can choose to show some things and hide others. And suddenly there's meaning to find in the chaos." (Oren Lavie)
Oren Lavies Weg zur Aufnahme seines ersten Albums war chaotisch und oft zufällig. Die Reise dorthin erstreckte sich über drei Jahre, drei Kontinente und durch die Städte Tel-Aviv, London, New York und Berlin. Wenn man sich das fertige Album anhört, stellt sich heraus, dass die Zufälle Sinn machen und dass das Chaos zu einer perfekten Ordnung zusammen spielt.
Die halbakustischen Arrangements des Albums, welche aus einer imaginären Zeit zu kommen scheinen, umrahmen die Welt jedes Songs wie eine gemaltes Portrait, wie eine Szene aus einer Kurzgeschichte. Orens beeindruckende, volle Stimme transportiert seine Texte mit einer fast trockenen Einfachheit komplementär zu der einzigartigen Sprache und den fast chirurgisch präzisen Reimen des Songwriting. Als sein eigener Produzent, trifft Oren wohl durchdachte Entscheidungen, um mit den Erwartungen des Zuhörers zu spielen. Er fordert die Dinge heraus, auf deren Erkennen wir konditioniert sind und er verführt den Zuhörer dazu, allmählich zu fokussieren und somit das Große im Kleinen zu entdecken.


Oren Lavie über sich und seine Musik:

"I am not a fashionable man. And my music is, therefore, unfashionable...
I would like to think it is wonderfully unfashionable, but, sticking to the facts, it is unfashionable. My songs don't have an attitude which you could sell. I don't have an attitude which I am trying to make you buy, not that I'm aware of.
If I am good, it's because my songs are good.
A good song in my eyes is a good melody which surprises you, but pleases you, combined with a good story told in rhymes.
A good song is a result of talent and personality and technique and a lot of work.
A good song is loyal to the artist's truth of the moment. The song will remain good even when the artist's truth has changed."
 
 

OREN LAVIE: THE OPPOSITE OF THE SEA

Tel Aviv, London, New York, Berlin

Oren Lavie wurde 1976 in Tel-Aviv geboren. Aufgrund seiner generellen Abneigung gegenüber jeglicher formellen Erziehung, brachte er sich selber das Klavierspiel bei. Schon in jungen Jahren begann er Songs zu schreiben. Er fühlte sich besonders von klassischer Musik, aber auch von Musikern wie Tom Waits, Jacques Brel und Leonard Cohen angezogen.
"For some reason I never liked band music. Never listened to any bands. except the Beatles. But I didn't think of them as a band. They were John, Paul, George and Ringo".
Mit 22 Jahren - nachdem er bereits den israelischen Nationalpreis für Theaterautoren gewonnen hatte - zog er nach London um ein Theaterstudium an der LAMDA zu beginnen.
Das erste Möbelstück in der von ihm behausten Dachkammer war ein gemietetes Klavier. An diesem Ort begann er eine Reihe von Stücken über junge Künstler in großen fiktiven Städten zu schreiben, welche außergewöhnliche Leben in absoluter Abgeschiedenheit führen. Da die Hauptrollen charismatische, sarkastische Menschen in schwierigen Situationen waren, konnten es sich die Stücke leisten, komisch zu sein, ohne zu Komödien zu werden. Sie konnten tief greifend sein, ohne ins Melodramatische abzudriften.
Obwohl die Stücke Ihrem Wesen nach nicht musikalisch waren, spielte Musik im Prozess des Schreibens immer eine gewisse Rolle, erkennbar an dem Rhythmus und dem Aufbau der Stücke.
"I often exchanged ideas between genres. Being a writer of dialogue as well as a musician I simply had twice as many tools to tell a story."
Nach seinem Abschluß auf der LAMDA inszenierte er zwei Theaterstücke auf Off-Bühnen im Londoner West-End und bekam dafür positive Kritiken: seine Art, Geschichten atmosphärisch, aber mit Rasiermesser-scharfen Dialogen zu erzählen, erregte Aufmerksamkeit. Nachdem er drei Jahre in London verbracht hatte, entschied sich Oren nach New York zu ziehen.
"Two of my plays were produced in London. The first one was a financial flop but a critical success. The second one was a financial flop and a critical flop. I decided to leave town, afraid they might shoot me for the third."
In New York verbrachte Oren die meiste Zeit damit in der Stadt zu überleben, gelenkt von einer eher zufälligen Ansammlung von Umständen, als von einem wirklichen Plan. Er hatte keinen ständigen Wohnsitz, von einem gemieteten Klavier ganz zu schweigen. Und anstatt seine Zeit zum Schreiben zu nutzen, stolperte er von einem Job zum nächsten um sich über Wasser zu halten. Das einzige Klavier, was er benutzen konnte befand sich in einem kleinen Musikladen, wo er immer dann spielte und sang, wenn keiner zuhörte. Da das Leben in New York ihm nicht die Ruhe und Zeit gab um an einem großen Theaterstück zu arbeiten, begann er sich auf eine viel kürzere Art des Geschichten Erzählens zu konzentrieren: dem Songwriting.
"Whenever I had a free moment I wrote a song. Whenever I wrote a song I began looking for the next free moment. The more songs I wrote, the more songs I wrote. I used to live in this roach-hotel in a tiny room with no space for my big, fat piano, so I began spending time with a small, blonde guitar."
Als sich immer mehr Songs stapelten, entschied sich Oren ein Album aufzunehmen und New York zu verlassen. Nach Berlin zu ziehen war eine fast zufällige Entscheidung, ausgelöst durch einen Kontakt zu einem Freund, der in Berlin lebte und ein kleines Aufnahmestudio besaß.
"After London and New York, Berlin was a slow, lazy city with no big ambitions. It was a place where you could sleep until 2 in the afternoon without feeling bad about it. In a way, Berlin was some kind of an exile - I didn't speak the language, didn't know anyone. But it allowed me to focus on my work. It was a pleasant exile."
 
 

OREN LAVIE: THE OPPOSITE OF THE SEA

Die stille Seite der Stille

Mit 27 Jahren begann Oren "The Opposite Side of The Sea" aufzunehmen. In einem kleinen Studio, das er in seiner Wohnung in Berlin aufgebaut hatte, produzierte, arrangierte und spielte er das Album selbst ein. Sein Fokus lag auf minimalen, rohen akustischen Aufnahmen von seinem Klavier, seiner Gitarre und seiner Stimme. Als die Aufnahmen komplett waren, wurde das Album im Kungsten Studio in Gothenburg, Schweden, gemischt. Das altmodische und analoge Equipment des Studios half, die Wärme der Aufnahmen hervorzuheben und die Intimität der fertigen Songs zu prägen.
"Being my own producer I had to find my own 'sound'. This, as it happened, had nothing to do really with sound. I had to find what characterized me, which didn't characterize anybody else, and bring it to the centre. I wanted the album to sound as close as possible to how I really sounded when I was sitting behind the piano, in my room, playing a song, because nobody else sounds like that. And I wanted to keep it very small. I really wanted it to be on the quiet side of quiet."


Heiter mit aufkommender Bew�lkung

Das fertige Album ist sowohl eine Collage von zerbrechlichen Momenten, als auch die rohe und kompromisslose Präsenz einer ganz eigenen Stimme. Es ist eine weite Landschaft, eingeschlossen in einem kleinen Raum, ein heller blauer Himmel mit aufkommenden Wolken.
Die Songs "Her Morning Elegance" und "Quarter Past Wonderful" werden jetzt schon auf diversen internationalen Internet-Plattformen und -Radios gespielt. Beide bekommen reichlich positive Resonanz, obwohl die offizielle Veröffentlichung noch bevorsteht. Oren Lavie hat bis zum jetzigen Zeitpunkt weder biographische noch persönliche Informationen und auch keine Fotos veröffentlicht. Die Zuhörer wurden nur durch das überzeugt, was Sie gehört hatten und reagierten mit großer Neugier auf die Geschichte hinter der Musik.
"The result is an album, which is small, but rich. It is not the outcome of three years of my life, it IS three years of my life. Though it plays less than an hour."


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ROBERT FORSTER OREN LAVIE THE WINNEBAGO ORCHESTRA
BEACHFIELD JEB LOY NICHOLS JOEL HARRISON
BOBBY HEBB ENDERS ROOM KEVIN AYERS RODDY FRAME
THE UNSEEN GUEST BEE AND FLOWER THE GO-BETWEENS
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